Donnerstag, 29. November 2012

Restrisiko oder Kontrolle ist eine Illusion


Stellen Sie sich vor, ich würde Ihnen eine Schachtel mit 100 Kapseln geben und Sie bekämen die Information, eine Kapsel enthält tödliches Gift, die anderen enthalten nichts als Puderzucker. Würden Sie eine nehmen? Ich nicht.
Nun stellen Sie sich vor, sie müssten, wenn Sie eine nehmen, jedes Jahr wieder eine nehmen…

Sonntag, 7. Oktober 2012

Obsoleszenz nervt …es wird Zeit


…mal wieder einen Beitrag zu schreiben. Es ist zwar schon eine Weile her, aber gerade fiel es mir wieder ein: Neulich sind mir in einer Woche vier baugleiche Drucker abgeraucht! Irgendwie schwankte ich zwischen lachen und schreien, dem Suchen nach der versteckten Kamera und einer gewissen Schicksalsergebenheit. Eine Woche später sah ich einen Fernsehbericht über Obsoleszenz, erinnerte mich an mein ganz persönliches „Technikerlebnis“ und begann, vielleicht ja auch völlig unberechtigt, gewisse Denkverbindungen zu knüpfen.

Dienstag, 17. Juli 2012

Über Elfen oder warum Menschen manchmal einfach blöd zueinander sind …


Ich habe auf meiner Fotoseite www.pareidolie.de schon einmal über „Elfen“ geschrieben und nun festgestellt, dass man das Thema auch viel allgemeiner fassen kann. Daher greife ich das Thema noch einmal auf. Eine „Elfe“ ist jemand, der Dir niemals sagen würde, dass er oder sie besser ist als Du, aber sie oder er vermittelt Dir in jedem Fall, dass Du schlechter bist als sie. Ich meine hier also nicht die niedlichen possierlichen Fabelwesen sondern eine menschliche Unart, die häufig zu Tage tritt, wenn ein Mensch sich minderwertig fühlt.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Die Dinge sind für die Menschen da - nicht die Menschen für die Dinge....

Vielleicht eine Gute Idee? - gefunden an einer Hauswand...

Über Großzügigkeit

Was ist eigentlich das Gegenteil von Großzügigkeit? Viele würden Geiz sagen, andere würden Sparsamkeit nennen. Wenn man Großzügigkeit negativ ausdrücken will kann man auch von Verschwendung sprechen. Diese Vier Begriffe nennt Friedemann Schulz von Thun in seinem Buch „miteinander Reden“ als Beispiel für sein „Werteviereck“ er nennt die Beiden Gegensätze Großzügigkeit/ Verschwendung versus Sparsamkeit/Geiz. Wobei der eine Begriff die positiven Aspekte, der andere die negativen Aspekte des Gleichen Verhaltens benennt.
Um mich diesem Begriff, der Großzügigkeit, weiter zu nähern habe ich diese, vielleicht allgemein verwendete Bedeutung aufgebrochen und will sie nunmehr erweitern.
Großzügigkeit ist eine innere Haltung aus der dann ein äußeres Verhalten entsteht. Das Verhalten allein, viel zu geben, was auch immer, zeugt meiner Meinung nach noch nicht von Großzügigkeit. Ohne das, von außen nicht immer einfach ersichtliche, Motiv zu kennen, kann man daher nach meinem Verständnis des Begriffs nicht erfassen, ob jemand großzügig handelt oder nicht. Es gibt eine Reihe von Motiven für Freigebigkeit, mir sind folgende eingefallen:

Donnerstag, 28. Juni 2012

Warum Burnout nicht vom Job kommt
Helen Heinemann

So lautet der Titel des letzen Buches, was ich diese Woche quasi mal „zwischengeschoben“ habe. Ein Freund hatte mir davon erzählt und ich bin seinem Plan, das Buch zu kaufen, zuvor gekommen. Nun habe ich es gelesen und muss sagen – tjoa, ganz ok.
Die Grundaussage finde ich immer noch gut und richtig, deswegen hatte ich das gute Stück ja auch erworben. Mit der Hauptthese im Buch komme ich nur bedingt klar.
Zum einen finde ich die Idee, dass Rollenkonfusion zu Burnout führt passend – zum anderen komme ich aber mit dem Schwerpunkt der Autorin auf die Genderthematik nicht so ganz klar.
Sie belegt über Seiten und Seiten, dass es in der modernen Welt eine Vermischung der männlichen und weiblichen Rollen gibt und, dass sich daraus eine Überfrachtung und Überforderung der einzelnen ergibt, wenn sie versuchen alle Anforderungen an den „modernen Menschen“ zu erfüllen. Soweit kann ich gut folgen. Mutter, Karrierefrau, Individuelle Schöne und Intelligente, Geliebte, treusorgende Gattin etc. – kurz „die perfekte Familienmanagerin“ zu sein ist ebenso stressig und unübersichtlich wie der Manager, der sportlich, intelligent, durchsetzungsfähig, ein guter präsenter Vater, einfühlsamer etc.
Wobei mir der Focus auf die Geschlechterrollen aber eben zu kurz gegriffen erscheint.
Also würde ich ihr nicht widersprechen wollen sondern vielmehr den Blick etwas weiter heben und ihn auf eine allgemeine Überfrachtung mit Möglichkeiten, bei gleichzeitiger Entscheidungsschwäche legen. Kurz gesagt: Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten und Gestaltungsfreiräume um alle in ein Leben zu pressen – sodann wir sie denn haben.